Archive for the ‘Technik – Teile’ Category

Sep-5-2015

das FERO 51 bzw. FS72 – Nachtsichtgerät

Da ich des hin und wieder gefragt werde wie das Fero 51 Nachtsichtgerät sich so macht, hab ich mich entschlossen einen neuen Bericht zu schreiben. Ich möchte jetzt hier nicht alle techn. Einzelheiten aufführen, sondern nur einen Erfahrungsbericht und Entscheidungserleichterung anbieten für jemanden der sich für Nachtsichtgeräte interessiert.

Es gibt verschiedene Bezeichnungen für das Gerät die da z.b. lauten: Bundeswehr „Fero51“ – Schweizer Armee FS 72 (FS – steht für Feldstecher): Also vorab und grundsätzlich: „EIN TOLLES GERÄT!“ – das so aussieht:

 2012-02-03-Fero51-2  2012-02-03-Fero51-1

Das Fero 51 ist ein Nachtsichtgerät und kein Restlichtverstärker. Das bedeutet, das dieses Gerät einen IR-Strahler (Infrarot-Strahler) benötigen. Ein Restlichtverstärker benötigt diesen Strahler nicht. Das heißt bei den neuesten Geräte soll das so sein. Bei den „Gen 1-Geräten“  kommt man auch nicht ganz ohne aus, wenn man was bei absoluter Dunkelheit was sehen möchte! Gute Restlichtverstärker sind einfach viel zu teuer.

 

Vorteile: 😀

– der Preis – ca. 200-500 Euro zu haben – hängt vom Zustand bzw. nach Verfügbarkeit ab; ( Neupreis lag bei 10.000DM)

– die Qualität des Gerätes in Hinblick der Verarbeitung sowie der Optik;

– robust und min. Spritzwasserfest;

– Preis / Leistung meiner Meinung nach sehr sehr gut;

– Sichtweite bei absoluter Dunkelheit mit org. Scheinwerfer ca. 500m;

– Ersatzteile leicht zu bekommen;

– Es gibt Fachhändler die sogar Reparaturen anbieten;

 

 

Nachteile: 😥

– Gewicht min. ca. 1,7 kg.

– Abmessung: Abmessungen: ges. Länge: 270mm; Höhe: 85mm; Breite 166mm – enspricht einem großen Feldstecher;

– org. Scheinwerfer ist recht groß und macht das Gerät nicht leichter;

hier die Bilder vom org. Scheinwerfer:

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Zum org. Scheinwerfer ist zu sagen, das normalerweise der Scheinwerfer einen „Drücker“ besitzt, der immer gedrückt werden muß damit der Scheinwerfer leuchtet. Das kann mit unter anstrengend werden. Daher empfehle ich unbedingt einen Scheinwerfer zu kaufen, der schon einen „ein bzw. umgebauten EIN/AUS-Schalter“ besitzt. Kostet zwar ein bischen mehr, aber das zahlt sich aus. In Kombination mit dem Fero 51 einfach unschlagbar in Reichweite und Qualität des Sichtfeldes.

Es gibt aber auch die Möglichkeit einen kleineren „moderneren“ IR-Scheinwerfer zu kaufen. Die haben zwar nicht die Leuchtkraft (Sichtweite ca. 100m), aber dafür leicht, kompakt und man braucht keine Akku mitzuschleppen hier mal ein Bild:

1

 

auch hier kann ich sagen, für 30-50 Euro sind die nicht schlecht. Man sieht bei der Lampe zwar einen kleinen roten Punkt, aber das ist zumin. für mich nicht so schlimm.

 

Bei der Schweizer Armee sieht so ein Set dann so aus: Sehr beliebt und kaum zu bekommen. Hier sind gleich 2 Akkus dabei und alles schön verpackt: Wie der Zufall es so wollte hab ich eines zu verkaufen. (VERKAUFT!!! am 20.09.2015 !!!)

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Fazit:

Im Laufe der Zeit habe ich alle meine Fahrzeuge damit ausgerüstet und bin absolut begeistert davon. Warum und wozu man so etwas braucht muss jeder für sich selbst beantworten, aber ich find die Geräte einfach nur cool.

Zur Zeit arbeite ich an einer weiteren Alternative zu den teuren Restlichtverstärkern. Leider kann ich noch nichts genaueres sagen, aber wenn`s funktioniert, wird das auch ein interessantes Gerätetyp werden. Also… ein Bericht wird folgen…

Hoffe ich konnte Euch bei der Entscheidungsfindung helfen und wir treffen uns in absoluter Dunkelheit! 😀

 

 

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Mai-1-2015

die erste Panne!

Ja – nicht zu glauben! Nach über 20 Jahren die erste Panne und das auch noch mit einem Pinzgauer. Wie kann so was geschehen? Kann so was überhaupt geschehen, bzw. darf so was überhaupt geschehen??? 😯  – Natürlich NICHT!!! Nicht mit einem PINZGAUER – dem Superlativ der Fahrzeugindustrie, dem Spaceshuttle der Allradfahrzeuge – oder wenn Reifen über Wasser fahren könnten, dann wären sie wohl auf einem Pinzgauer montiert! hehe

Durch meine Fahrzeuge bin ich sehr verwöhnt, denn seitdem die Wunderwerke der Technik unter einem Dach stehen, waren die Wartungsarbeiten bei den Fahrzeugen eher sehr minimal. Mein Augenmerk lag immer schon eher am Um- bzw. Ausbau. So verwunderte es mich auch sehr, das auf einmal der Motor vom 710K bei hohe Drehzahl an Leistung verlor bzw. zum „Stottern“ anfing. Meine Freunde legten mir daher mal nahe, die Kontakte des Unterbrechers anzusehen und gegebenen Fall`s die Zündung neu einzustellen. Nach einer Blitzeinschulung am Telefon durch einen Zündungsexperten machte ich mich ans Werk und tauschte den Unterbrecher gleich (war wirklich notwendig!).

Aber zugegeben, es wäre vermeidbar gewesen, wenn der Mechaniker (also ich…)  sofort tiefer in die Materie der Zündeinstellung vorgedrungen wäre und die Unterbrecherplatte ausgetauscht hätte, anstelle nur den Unterbrecher zu tauschen, obwohl der Wackelkontakt beim Schraubanschluss des Unterbrecherkabels bemerkt wurde. Na ja, aber andererseits musste zuerst die typische österreichische Einstellung „schau ma mal, bzw. wird schon geh`n!“  zum Tragen kommen!

hier mal so eine neue Unterbrecherplatte:

2015-04-20-Panne_710k-10-Ersatzteil

Am Stand lief der Motor einwandfrei und auch bei normaler Drehzahl schien alles ok zu sein und ich machte mich auf zu einer kurzen Runde. Die Fahrt war aber nicht allzu weit und nach ca. 1km fingen die alten Probleme wieder an, bis dann gar nichts mehr ging. Es half alles nichts und jetzt konnte ich prüfen ob ich mit dem Bordwerkzeug eine Reparatur durchführen kann oder nicht. Also Sitze raus, Motorabdeckung weg, Zündverteiler auf und siehe da – alles ok! – Was zum Geier….

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Verteilerfinger weg, Unterbrecher raus, und dann war es auch schon klar – es muss der Wackelkontakt sein – denn ansonsten….. Also die Unterbrecherplatte muss raus, damit ich die Kontakte auf der Rückseite mit den Schraubanschluss festziehen kann. Dazu musste ich jedoch den ganzen Verteiler herausnehmen.

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Kaum war die Unterbrecherplatte raus stellte ich fest, das der Kontakt vernietet ist (anstelle von verschraubt), und sogleich auch komplett ausgebrochen ist. Da stand ich nun, ohne Ersatzteil. Gott sei Dank hatte ich auf meinem Ersatzmotor noch einen vollständig überholten Verteiler und baute diesen am nächsten Tag ein, aber liegengeblieben bin ich trotzdem, doch mir war klar das ich das selber wieder zum Laufen bringen könnte.

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Also neuer Verteiler rein, Zündung eingestellt und ich darf nicht ganz ohne Stolz sagen (also als nicht Mechaniker!) – ER LÄUFT und läuft und läuft und…..

Fazit: Ich habe eindeutig für so was keine Zeit (wie wohl die meisten), aber ich muss zugeben das ich dadurch viel gelernt habe und nun in der Lage bin die Zündung bzw. den Verteiler zu warten. Doch das alles hilft gar nichts, wenn man keine Ersatzteile hat was mich nur noch mehr in meinem Vorhaben stärkt – eher „Kleinteile“ die nicht so kostenintensiv und platzraubend sind wie z.b. „Halbachsen oder Getriebe“, als „Notfallequipment“ mitzuführen.

Danke nochmals an meine Freunde die mir per Telefon die wichtigen und richtigen Tipp`s gaben und mich so in die Lage versetzten die Aufgabe zu lösen.

lg. Tom

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Mrz-1-2015

WIN8.1-Computereinbau im „G“ 300

Ja, nicht zu glauben!  😯 Das hat nun 2 Jahre gedauert – dachte schon das wird überhaupt nicht mehr passieren, aber siehe da….

Als erstes ein Klassiker! Man möchte fast sagen „typisch Österreicher!“ – wenn was nicht durchdacht ist, oder so funktioniert wie man möchte – „um es mal gelassen auszudrücken“ – äußert man sich etwas abfällig über die Konstrukteure!

In meinem Fall ist bzw. war das, das man zwar die Windschutzscheibe umlegen kann, aber man die Scheibenwischerarme mittels Schraubenschlüssel abmontieren muss. Hat ca. 2 Jahre gedauert, bis ich einen fachkundigen „G“-Fahrer traf, der einfach meinte: „Probier`s doch einfach mal mit dem Umlegemechanismus den die Entwickler eingebaut haben!“ – und siehe da : einmal das Wischerblatt aushängen und verdrehen, und dann auf die Wischernarbe drücken und den ganzen Arm umlegen – ha! Geht einfach, schnell und kein Schraubenschlüssel notwendig – wusste es schon immer: „Alles Bestens durchdacht!“  😉

und so sieht das dann aus:

2014-07-06-Sommer-G-1

der „G“

2015-03-01-G-Scheibe_1

links

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rechts

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der Arbeitsplatz

Für den leichteren Zugang zu den Anschlüssen bei der org. Bundeswehrkonsole auf der Rückseite war es erforderlich die Windschutzscheibe umzulegen. Die Bohrungen waren notwendig, da der org. Bildschirm zwar käuflich erhältlich ist, aber der kostet €4.000,–. Hab wirklich angefragt!!! 🙄 – aber was für ein Preis für einen 15″ Bildschirm. Da mir das aber eindeutig zu teuer war (brauch ja 6. Stk.!), hab ich eine Alternative gebaut. Einen 15″ Monitor mit Touchscreen und Sicherheitsglas gekauft, ein passendes Bildschirmgehäuse konstruiert, lasern und kanten lassen. Ein toller Schlosser mit guten WIG-Schweißkenntnissen hat das dann zusammen gebaut. Anschließend ging es zum Lackierer und meine Version des Bildschirm`s war geboren. Übrigens hab ich mittlerweile einen orig. Bildschirm von ATM bekommen (siehe unter Testbetrieb weiter unten im Bericht).

Hier mal die Konsole und die Anschlusskabel für Strom, VGA und Touchscreenfunktion:

2015-03-01-G-FB_1

org.BW-Konsole

2015-03-01-G-FB_2

Verkabelung

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Anschlüsse

2015-03-01-G-FB_4

angeschlossen

Der Gedanke war alles so original wie möglich zu machen bzw. das es so aussieht als ob. Das Problem ist, das Computer von der Bundeswehr zwar cool aussehen, aber leider ist die Zeit nicht stehen geblieben und man kann manche Rechner nicht ohne weiteres umbauen und modernisieren bzw. sind die Steckverbindungen sehr teuer, daher musste auch da eine Alternative her. Funkkabel hat man zumindest bis jetzt noch einigermaßen billig bekommen (wenn auch nicht alle Kabeltypen!) und daher benutzte ich diese, doch leider war es nicht möglich mittels einem Funkkabel wo nur 2 Adern geschirmt sind das VGA-Signal störungsfrei zu übertragen. Wir kamen zwar zu einem guten Ergebnis, aber da mußte die Originalität der Qualität weichen. Somit wird das VGA-Signal mit einem schwarzem Netzwerkkabel übertragen (das Kabel in der Mitte!).

Der Monitor wird angeschlossen und das Gehäuse montiert:

2015-03-01-G-FB_5

Bildschirm

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Anschlüsse

2015-03-01-G-FB_7

fertig

2015-03-01-G-FB_8

Front

Die Ladefläche vom „G“ habe ich noch nicht konstruiert und wird sicherlich noch ein paar Jahre dauern. Da mir das von Anfang an bewusst war, ließ ich eine provisorische Halterung für einen Schaltkasten und das Computergehäuse fertigen. Das Gehäuse ist eine Munitionskiste mit den div. Computeranschlüssen mittels Funkverbinder. Gedacht war ursprünglich, das man den Rechner relativ leicht herausnehmen kann um in einem anderen Fahrzeug zu benutzten. Schätze aber, das wohl mit der Zeit jedes Fahrzeug seinen eigenen Rechner bekommen wird. – „Ihre kennt ja meine Devise – EINFACH UND SCHNELL – alles andere hat keinen Sinn – reinspringen und losfahren eben.

2015-03-01-G-Computer_1 2015-03-01-G-Computer_2 2015-03-01-G-Computer_3

Da meine elektrotechnischen Kenntnisse nicht ausreichten, hatte ich Hilfe was den „Startknopf“ in der Mittelkonsole angeht – Schaffte es einfach nicht, das diese „…….“ LED-Lampen leuchten, was mich auch sicherlich min. 2-3 Taster kostete! hehe

Aber siehe da: „Fachwissen!“ – zahlt sich eben aus und hab`s eingebaut und draufgedrückt und es „LEUCHTET!“ – die restliche Kabel für Audio, USB und Netzwerk konnte ich selbst löten. Die Vordere runde schwarze Abdeckung sind 2 USB-Anschlüsse:

2015-03-01-G-Testlauf_1

Sonderanfertigung

2015-03-01-G-Testlauf_2

es leuchtet

Der Testbetrieb:

Um die Fahrzeugbatterien zu schonen, hab ich meine ext. Wechselrichter aus dem Regal geholt und über die 220v versorgt: 1-2 Stunden getestet und es funkt alles: Nun ist es möglich über das Interkom zu plaudern, Musik und Filme zu hören und zwar für 4 Leute im Fahrzeug über Heatset und Lautsprecher (3 im Fahrzeug verbaut). Ebenfalls geht das ganze über das Handy, wobei das Telefon auch das Modem für das Internet übernimmt.

Das Letzte Bild zeigt den Vergleich der Bildschirme zwischen Eigenbau und dem nun ebenfalls in meinem Besitz befindlichen ATM-Bildschirm (Hartnäckigkeit zahlt sich eben doch manchmal aus 😎 )

2015-03-01-G-Testlauf_3

ext.Strom

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Eigenbau Bildschirm

2015-02-24-ATM-Bildschirm-1

ATM-org.Bildschirm

Das Ziel ist, das noch ein 2. Bildschirm auf der Ladefläche folgt (auch dieser Testlauf war erfolgreich), das Netzteil für 220v Versorgung auf der Ladefläche fix verbaut ist, sowie ein Akkupack-Betrieb (Einspeisung mit einem Solarfaltpaneel) und einem Notfall-Handgenerator, verbunden wird. Die ges. Teile und Geräte sind schon vorhanden, müsste jetzt nur noch die Einbausituation auf der Ladefläche konstruieren. Das einzige Problem was ich zur Zeit noch habe ist, wie ich diesen 6m Geroh Kurbel-Mast so im Fahrzeug verbaue, das ich mit nur 1 bis 2 Handgriffen diesen ausklappe und dazu noch alle Gerätschaften unterbringe! Die Ladefläche ist beim Kurzen 300er „G“ etwas eingeschränkt! 😉

Das einzige Problem ist natürlich etwas untertrieben, denn auch die Zeit spielt eine Rolle…… und das ganze kommt bei allen 3 Fahrzeugen – wird wohl nicht langweilig werden! Aber beim „G“ geht es frühestens wieder in 1-2 Jahren weiter, da zuerst das OEM-2 mit der Drehringvorrichtung im Pinzgauer 712Fla konstruiert und eingebaut wird.

Ein Bericht folgt noch über die Akku-Pack Versorgung und die Aufladung dieser im Fahrbetrieb des Fahrzeuges (bzw. über Solarpaneel). Das kostet nicht so viel, ist eigentlich sehr kompakt und kommt von der britschen Armee. Sag`s nur ungern, aber da haben sich die Briten mal was wirklich gutes einfallen lassen, denn ich kenne so ein „kompaktes“, einfaches „Strom-Notfall-Set“ aus den 80-90 Jahren sonst von niemanden.

Abschließen kann ich sagen, das ich heute natürlich wieder einige Dinge und Lösungen anders gestalten würde, aber das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn man was zum Ersten Mal gestaltet und eigentlich keine ähnlichen Konstruktionen kennt die nicht von einer Regierung bezahlt wurden. Eine Frage die ich auch immer wieder höre ist: „Warum macht man so was?“ – Antwort: „…… gute Frage….. da gib`s  mehrere Antworten und die gib`s nur bei 2-3 Bier!“

Somit dürfte das nun wohl der 1. 30 Jahre alte „G“ 300 sein, der einen WIN 8.1 Rechner mit  Multimediasystem in Mil Optik und Touchscreen  verbaut hat…. 😆

lg. Tom

 

 

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Feb-8-2015

Pinzgauer Reifen zu verkaufen

Hallo Pinzgauergemeinde:

Hab mich entschlossen die Winter(Ganzjahres) Reifen-Garnitur meiner Pinzgauer zu verkaufen, da ich höchstwahrscheinlich im Winter mit den Pinzgauern nicht mehr fahren werde 😥 .

hier die Bilder:

Pinzgauer-235-85-16_2 Pinzgauer-235-85-16_1

Pinzgauer Reifen 235/85/16 Ameri Grip // auf Stahlfelge // mit Schlauch // zum Teil gewuchtet // ca. 70% Profil // mehrere vorhanden // können bei der Abholung ausgesucht werden // Abholung nach Terminvereinbarung möglich; Der Versand kann durch der Käufer oder auf Wunsch durch den Verkäufer erfolgen – Versandkosten bei Anfrage// bitte die AGBs beachten – dies ist ein Privatverkauf  // kann hier gekauft werden: Reifenverkauf  // oder einfach eine E-Mail schicken (tom@712.at);

 

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Feb-1-2015

Verbesserungen & Kleinigkeiten

Mir fehlt das Fahren im Sommer!  🙁 „Dach weg, Windschutzscheibe umlegen, die Sonne heizt runter und man ist mit einem tollen Fahrzeug auf Tour. Wenn man Glück hat mit gleichgesinnten Freunden, dann kann man wirklich zufrieden sein!“

Aber bekanntlich ist ja die Vorfreude die schönste Freude, und so nutze ich die Zeit für kleine Arbeiten für die ich mir im Sommer keine Zeit nehmen kann. Wie z.b die Axt-Halterung im Puch G auf der Hecktüre. Das war schon länger ein Anliegen von mir, das ich in letzter Zeit erledigen konnte. Teile besorgen, Löcher bohren, schleifen & lackieren und wieder einbauen:

2014-03-30-Einbau-3_0

Puch „G“

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Hecktüre

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Ein Fahrzeug wird dann interessant wenn es Besonderheiten aufweißt, so wie Einbauten hat die ein normaler PKW nicht hat. Die Blindabdeckung im Amaturenbrett vom Pinzgauer 710K mußte einfach einem Instrument weichen, und zwar in diesem Fall dem Betriebsstundenzähler. Da konnte die S-Tech wieder mal helfen und verkaufte mir einen „funkel-nagel-neuen“ – Betriebsstundenzähler. Immer wieder interessant ist, das die angebotenen Teile im Internet, hin und wieder teurer sind, als bei der S-Tech:

2012-10-26-Rundfahrt-710K-7

Pinzgauer-710K

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„NEU“

2014-04-03-Pinz710K-BSZ_2

eingebaut

Ebenfalls eine wesentliche Verbesserung konnte ich auch dieses Jahr erledigen, indem ich ein Fensterlager im inneren-hinteren Teil des Pinzgauers 710k einbaute. Der Grund ist jener, das wenn man alle Türoberteile herunternimmt, man die hinteren Türen im Laderaum verstauen kann, aber die vorderen Türen zu groß sind, und man diese nur auf die hintern Sitze legen kann. Mit dieser Lösung ist es nun möglich die Fenster über den Regalen einzuschieben. Die drei Sitze hinten sind somit wieder jederzeit nutzbar:

2014-03-21-Pinz710K-Fenster-1

vorne

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hinten

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vorne/Fenster

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hinten/Fenster

Ungewöhlich bei Fahrzeugen sind auch immer die Kanisterhalterungen. Heutzutage gibt es alle paar Kilometer eine Tankstelle. Dazu kommt noch das die Fahrzeuge immer weniger verbrauchen und Kanister somit überflüssig geworden sind (zu min. in Österreich!). Cool aussehen tun Sie aber trotzdem, auch wenn ich die nicht wirklich nutze, bzw. kann man anstelle des Treibstoffkanister den Werkzeugkanister mitnehmen, und der kann wirklich nie schaden! 😉

2014-04-03-Pinz710K-Kanister_1

710-Heck

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Kanisterhalterung

Wie oben schon erwähnt wurde es ebenfalls Zeit die Werkzeugkanister in einem brauchbaren Zustand zu versetzten. Bin jetzt nur gespannt, wie lange es dauern wird, bis ich die mit Werkzeug und Kleinteilen für den „Notfall“ ausstatten werde und in die Fahrzeuge bringe. hehe

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beim Lackieren

2014-12-04-Werkzeugbox-2

Werkzeugkanister

Eine Sache war schon immer ein bischen störend wenn die Fahrten wieder losgehen und das ist: „Wenn die Fahrzeuge ca. 4-5 Monate am Stück stehen bekommen die Vorderräder eine Unwucht die nicht mehr vollständig beim Fahren wieder verschwindet. Wuchten ist somit fast jedes Jahr notwendig. Dieses Jahr werde ich mir das wohl sparen können, denn durch die neue Garage ist es mir nun möglich die Räder vorne mittels Unterstellung zu entlassten:

2010-06-03-ACE-Ungar-Gelaende8

712Fla

2014-10-14-Garage-5

Garage

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Entlastung

2014-12-06-P-aufgebockt_2

Radneigung

Für das Jahr 2015 stehen eigentlich wieder so einige Verbesserungen und Konstruktionen am Plan, aber bin mir nicht sicher ob ich dieses Jahr doch mehr Zeit in Ausbesserungsarbeiten investieren sollte. Wir werden sehen was dieses Jahr so bringen wird – langweilig wird es ohnehin nicht und so freue ich mich schon auf März/April wenn es wieder los geht.

lg. Tom

 

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Mrz-30-2014

Reifen für den „G“

Ich denke seit ca. 1 -2 Jahre über die richtigen Reifen für meinen „G“ nach und das war wirklich nicht einfach.

– Dimension: die eingetragenen oder eine neue typisieren – was geht überhaupt…  Viele Meinungen, und schließlich haben mit der Hersteller und ein privat Gutachter zu der Erkenntniss geführt, das manche Dinge einfach so sind wie sie sind. Typisieren hätte bei meinem Fahrzeug nicht viel gebracht, da zu große Reifen das Fahrzeug zu langsam machen würde, Ich in keine Garage (Höhe) kommen würde  und ich mit technischen Prüfern nicht so sehr kann… 😉

– Reifentyp: Hersteller, Profil, – Verfügbarkeit der Reifen, Preis, welche Dimension bekommt man überhaupt

– Felgen: Wo bekommt man welche her, – der orig. Hersteller verlangt „unglaubliches“ und das war einfach keine Option, aber Gott sei Dank konnten mir Club Kollegen weiterhelfen. Danke! 😉

Hier die Felgen im Urzustand: Abgeholt und gleich zum sandstrahlen, grundieren und lackieren gebracht:

2014-02-28-G-Felgen_1 2014-02-28-G-Felgen_2 2014-02-28-G-Felgen_3 2014-02-28-G-Felgen_4

 

Die Reifen sind gekommen:

Ich habe mich für die Kaiman MT 215/80-R16 entschieden; Für mich die richtige Grösse und Breite; 7.50-R16 wirkt auf dem „G“ einfach ein bischen „dünn“ (hab mal ein Fahrzeug mit einem Michelin ZXL gesehen), ausserdem kommt man fast in keine Garage mehr, da das Fahrzeug 2070mm hoch wäre – bei 2100 Höhe wäre das schon sehr knapp. Die Dimension „205/80-R16“ auf „215/80-R16“ ist nur um ca. 2cm höher und bin somit auf einer Fahrzeughöhe von 2030mm.

Kaiman deshalb, da er eben in meiner Dimension verfügbar ist, und sich preislich in Grenzen hält. Abgesehen davon gibt es diesen Reifen auch für meine typisierte Pinzgauerdimension 9.00-16. Wenn sich dieser Reifentyp bewährt, werde ich die anderen Fahrzeuge im laufe der Zeit auch damit ausstatten.

 2014-02-28-G-Reifen_1 2014-02-28-G-Reifen_2 2014-02-28-G-Reifen_3

 

sandgestrahlt, grundiert, lackiert, mit Schlauch versehen, montiert und gewuchtet. die Wuchtgewichter hielten sich in Grenzen – max. war aussen: 100g und innen 30g. Am Fahrzeug sieht das dann so aus.

2014-03-27-Reifen_Montage-1 2014-03-27-Reifen_Montage-2 2014-03-27-Reifen_Montage-3 2014-03-27-Reifen_Montage-4

Hab für mich die richtige Dimension gefunden: 215/80-R16 – Kaiman MT

derzeitige Fahrbericht (nur einige Kilometer unterwegs gewesen): Optik spricht für sich, laute Abrollgeräusche; Fahrzeug ist etwas langsamer (schätze das die max. Geschwindigkeit um 10 km/h langsamer sein wird); und der Spritverbrauch wird steigen, der Reifen auf der Strassse ruckelt aber nicht – vergleichbar mit einem 0815 Strassenreifen (hat mich positiv überrascht).

FAZIT:

Da mich die Abrollgeräusche nicht stören, der Spritverbrauch eine sekundäre Rolle spielt, die Geschwindigkeit ebenfalls für mich nicht ausschlaggebend ist, die Optik passt, der Reifen im Gelände was kann, und das Abrollverhalten auf der Straße sehr gut ist und ich in fast allen Tiefgaragen passe – bin ich mehr als zufrieden und die lange Zeit die nötig war hat sich ausgezahlt:

 

ein sonniges Wochenende … lg. Tom

p.s: der Einbau der Teile für den „G“ schreiten voran und werden in kürze folgen

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Jan-3-2014

Verkaufe Teile und Ausrüstungsgegenstände

Nach einigen Jahren mit dem Hobby Pinzgauer und Puch G haben sich doch ein paar Teile angesammelt die ich zum Teil zu viel, oder aber falsch (also nicht passend für meine Fahrzeuge) gekauft habe.

Unter den neuen Rubriken „Verkauf: Ausrüstung“ und „Verkauf: Teile“ findet ihr die Teile.

Bin mir sicher, das der Eine ode Andere vielleicht was brauchen kann, da ich selber oft auf der Suche war wie z.b für eine 2.Rückbank für den Puch G und nichts gefunden habe, oder aber ich auf der Suche nach einem Gleichrichter von Benning war für die Externe Stromversorgung und ich diese mühevoll  zusammen suchen musste was doch eine beträchtliche Zeit in Anspruch nahm.

Hier mal ein paar Bilder:

G-Sitzbank-1

G-Sitzbank-1

Reifen-G-1

Puch-G-Reifen 205/80/16

Pinzgauer-Ver- kleidung-2

Pinzgauer-Ver-
kleidung-2

Benning_5

Benning_5

Rieber_2

Rieber_2

Helm-Blau_1

Helm-Blau_1

Im Laufe der Zeit werden noch ein paar Teile folgen, wie z. Beispiel  für Pinzgauer: Schalt-Getriebe für 710K, Halbachsen 710/712, Lenksäule vollständig, oder Ausrüstungsgegenstände wie ein Magnetophon M36, Funkkabel, Bundeswehr Computer ….

also vielleicht findet Ihr ja was

lg. Tom

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Dez-13-2013

Puch G (Teil3) – Fertige Bauteile

Der Lackierer war schneller als gedacht, und als ich die Nachricht erhielt das alles fertig ist, bin ich sofort in den Wagen gesprungen und mit unheimlichen 110km/h nach Graz gedüst! Nachdem ich alles eingeladen hatte sah das dann so aus:

Transport_1

Transport_1

Transport_2

Transport_2

Transport_3

Transport_3

Zu Hause alles ausgepackt und aufgelegt wurde mir nicht zum Ersten Mal klar, das das gar nicht so wenige Teile sind:

alle Teile_1

alle Teile_1

alle Teile_2

alle Teile_2

alle Teile_3

alle Teile_3

alle Teile_4

alle Teile_4

Bild Nr1: Bildschirmdeckel, Konsole für Transientenschutz u. BV-Verstärker; Bildschirmdeckel,  Mittelarmauflage und Beifahrerauflage

Bild Nr.2: Konsolen für die Beifahrerauflage; Gasmaskenfilterbehälter

Bild Nr.3: Konsole für SEM-Schaltkasten; Halterungen für SEM52S; Kabelaufrollgerüst(angepasst für Fahrzeugeinbau)

Bild Nr.4: Laderaumtrenngitter und UK-Trennwand

Nr1: Teile_1

Nr1: Teile_1

Nr2: Teile_2

Nr2: Teile_2

Nr3: Teile_3

Nr3: Teile_3

Nr4: Teile_4

Nr4: Teile_4

Bild Nr. 5: Fensterlager für 710K (hab ich gleich mitgebaut – Einbaubilder im Sommer)

Bild Nr.6: Konsole für SEM-Stromverteilerkasten, Computergehäuse

Bild Nr. 7: Computergehäuse für Bordrechner WIN8 und den Aussenanschlüssen

Bild Nr. 8: Kabelrollen für SEM-Verlängerungskabel BV-Anlage; Stauraumkasten hinter Beifahrer/Mittelkonsole

Nr5: Teile_5

Nr5: Teile_5

Nr6: Teile_6

Nr6: Teile_6

Nr7: Teile_7

Nr7: Teile_7

Nr8: Teile_8

Nr8: Teile_8

Bild Nr. 9: Mittelkonsole

Bild Nr. 10: Vordere Anschlusshalterung für Mittelkonsole, Mittelkonsole

Bild Nr. 11: Deckel für Gasmaskenfilterbehälter; diverse Kleinteile-Gegenplatten; Halterungen für Feldtelefone;

Bild Nr. 12: Mittelkonsole Draufsicht

Nr9: Teile_9

Nr9: Teile_9

Nr10: Teile_10

Nr10: Teile_10

Nr11: Teile_11

Nr11: Teile_11

Nr12: Teile_12

Nr12: Teile_12

Bild Nr. 13: Stauraum hinter Beifahrer; Kabeltrommeln – klein für SEM-Verlängerungskabel

Bild Nr. 14: Stauraum offen

Bild Nr.15: Teilübersicht

Bild Nr.16. Teilübersicht

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Nr13: Teile_13

Nr14: Teile_14

Nr14: Teile_14

Nr15: Teile_15

Nr15: Teile_15

Nr16: Teile_16

Nr16: Teile_16

Der „G“ vibriert wohl ein bischen zu viel, da meine „Handy-Saug-Napf-Halterung immer herunterfällt. So kann das nicht weitergehen! 😉

In meinem Fahrzeug wird die Spannunganzeige auf die Mittelkonsole kommen (bei der Bundeswehr ist diese im Radioschacht verbaut), und da die SEM-BV-Anlage in Zukunft auch die Funktion einer Musikanlage übernehmen wird (kann jetzt mit dem Handy, Computer oder MP3-Player Musik und Radio einspielen), brauch ich kein Radio mehr im eingentlichem Sinne, so war der Platz für eine Ablage und eine Handyhalterung wie geschaffen. – So sieht die erschütterungsfrei „ASHH“  (Ablagen-Schubladen-Handy-Halterung) aus:

Nr17: Einbau_1

Nr17: Einbau_1

Nr18: Einbau_2

Nr18: Einbau_2

Nr19: Einbau_3

Nr19: Einbau_3

Nr20: Einbau_4

Nr20: Einbau_4

Nr20: Einbau_5

Nr20: Einbau_5

Nr21: Einbau_6

Nr21: Einbau_6

Zur Zeit habe ich noch ein paar Probleme mit dem Übertragen des VGA-Signals über die Funkstecker und Kabel. Durch Zufall konnte ich jedoch einen Profi finden, der mir die letzten elektrischen Hindernisse, voraussichtlich im Jänner aus dem Weg räumen wird. Über den „Bordcomputer“, Monitore und Anschlüsse werde ich später einen eigenen Bericht schreiben.

Mit dem Einbau werde ich aber wohl bis zum April/Mai warten bis es ein bischen wärmer wird und ich auch wieder die Pinzgauer benutzen kann, da ich davon ausgehe, das ich sicher ca. 1 Monat für den Einbau brauchen werde. Man hat ja nicht immer Lust und Zeit und es soll ja auch Spaß machen und genügend Zeit sein, um kleine Verbesserungen durchführen zu können bzw. um auch schöne Foto`s für die Berichte zu machen.

Somit folgen in nächster Zeit eher Berichte über Ausrüstungsgegenstände….

lg. TOM

 

 

 

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Dez-7-2013

Puch G (Teil 2) – Probeeinbau

Zuerst mussten die diversen Einzelteile zusammengebaut werden, was schon ein bischen an Zeit erforderte. Ich freute mich sehr, als ich hörte das der Probeeinbau beginnen kann. Damals war mir noch nicht klar, was für ein Aufwand das wird, bzw. wie oft ich nach Graz fahren würde . Es sieht ja nur nach einer Kleinigkeit aus, und was kann man schon in einen „G“ grossartig einbauen, aber es sollte sich noch als eine kleine Herausforderung herausstellen: So hat es begonnen: „Auf das Dach!“

Beginn_1

Nr1_Beginn_1

Beginn_2

Nr2_Beginn_2

Ich habe jetzt den Ausbau vorne bis zum Querschott/Laderaumtrenngitter geplant. Das Querschott ist zu schwach um alle Bauteile tragen zu können, da dort, die Mittelkonsole, das Funkgerät SEM 35, Transientenschutz, BV-Verstärker, Laderaumtrenngitter und in späterer Ausbaufolge der Ladeflächenausbau angeschlossen wird.

Auf das Laderaumtrenngitter kommen dann auch noch einige Aufbauten die auch so Ihr Gewicht mitbringen. Somit benötigte ich eine stabile Unterkonstruktion die später, wenn alles fertig ist, vollkommen verdeckt sein wird (Bild Nr.: 3).

Bild Nr.4: hier kann man schön sehen, wie zum Querschott die Mittelkonsole anschließt;

Bild Nr.5 hier die Lage wie die Mittelkonsole einmal über den Getriebetunnel „schweben“ wird.

Bild Nr.6 zeigt wie die vordere Konsole anschließt. Hier war eigentlich der aufwendigere Teil, da obwohl die vordere Konsole nicht so schlecht stimmte, war sie jedoch als ein Bauteil konzipiert, doch leider konnte man sie nicht einbauen, was zu Folge hatte, das man hier einen Montagestoss vorsehen musste. (PLANUNGSFEHLER – da stimmt auch überhaupt nicht`s !!!) 😉

UK-Trennwand

Nr3_UK-Trennwand

Mittelkonsole Trennwand

Nr4_Mittelkonsole
Trennwand

Mittelkonsole-1

Nr5_Mittelkonsole-1

Mittelkonsole Anschl. vorne

Nr6_Mittelkonsole
Anschl. vorne

Das anpassen der vordere Konsole, das  horizontale Ausrichten sowie das Zentrieren der Mittelkonsole um die einzelnen Schalthebel war grundsätzlich nicht schwierig, aber zeitaufwändig (Bild 7).

Bild Nr.8: – rechts die Aufnahme für ein Schaltkasten für die BV-Anlage und die Halterung für den Handapparat für das Funkgerät

Im Bild Nr.9 sieht man zur Probe das Mounting vom SEM35. Vorder dem Funkgerät wird später die Handauflage derMittelkonsole aufgeschweißt (war zu diesem Zeitpunkt noch nicht verschweißt!).

Im Bild Nr.10 – kann man sehen wie die Mittelarmauflage mal ca. aussehen wird – war nur zur Probe!

Mittelkonsole ausrichten

Nr7_Mittelkonsole
ausrichten

Mittelkonsole Zusatzhalterung

Nr8_Mittelkonsole
Zusatzhalterung

Mounting SEM35

Nr9_Mounting SEM35

Mittelkonsole_2

Nr10_Mittelkonsole_2

So, nun kommt der im Moment größte Bauteil: Das Laderaumtrenngitter. Ich hatte im FLA-Pinzgauer auch kein Laderaumtrenngitter (Fahrer/Ladefläche) gehabt und stellte fest wie ich bei Kollegen in den 712M mitfuhr, das man sich „geschützter“ bzw. wohler fühlte. Das führte dazu, das ich auch meinem Pinzgauer 712-Fla und jetzt auch den „G“ damit ausrüstete.

Im Bild Nr. 4 sieht man den hinteren Dachrahmen. Wenn das Planendach komplett abgebaut wird, muss dieser irgendwo verstaut werden. – So wird das dann ca. aussehen! Das Dach mit den restlichen Dachgestängen wird dann (zusammengerollt) über dem Querschott/ hinter dem Laderaumgitter und zwischen den „schräg angelegten Dachrahmen“ fixiert. Somit kann man in Zukunft, ohne Einschränkung der hinteren Ladefläche, das komplette Dach sicher und platzsparend verstauen.

Trenngitter-1

B11_Trenngitter-1

Trenngitter-2

B12_Trenngitter-2

Trenngitter-3

B13_Trenngitter-3

Trenngitter-4

B14_Trenngitter-4

Im vorderen Bereich hinter dem Beifahrersitz (der im ÖBH – „G“ umklappbar ist) kommt ein Staufach das bis zur gesamten Breite der Mittelkonsole führt. Ich möchte wirklich jeden Platz so gut wie möglich ausnützen und Ausrüstungsgegenstände wie, optische Entfernungsmesser (EMES16, Nachsichtgerät Fero51, Kabel etc….) verstauen können.

Staukasten-1

Nr15_Staukasten-1

Staukasten-2

Nr16_Staukasten-2

Staukasten-3

Nr17_Staukasten-3

Staukasten-4

Nr18_Staukasten-4

Vor einem Jahr haben wir schon mal das Dach so ausgeführt, das man beim Abbauen keine Schraubenschlüssel mehr braucht, hatten aber damals keine Zeit es mechanisch zu sichern (war nur eine Steckversion!). Dies holten wir nun nach.

Vorbild waren die Anschlüsse im Pinzgauer: „Bolzen durch die Führung und hinten mit einem Splint gesichert!“ – So ist das Dach im Aufgebauten Zustand gesichert und man kann trotzdem das Dachgestänge schnell und einfach ohne Werkzeug abbauen.

Verbesserung-1

Nr19_Verbesserung-1

Verbesserung-2

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Verbesserung-4

Nr22_Verbesserung-4

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Nr23_Verbesserung-5

Irgendwie hab ich beim Probeeinbau vergessen Fotos von der ausfahrbaren, Tastatur- und Schreibunterlage für den Beifahrer zu machen, aber das ist nicht so schlimm – Bilder wie das aussieht und funktioniert folgen später wenn ich die Teile ins Fahrzeug einbaue.

Nächste Woche gibt es die Foto`s der fertig lackierten Bauteile. Man möchte es fast nicht glauben, aber alle zusammen sind das so ca. 100 Teile.

Wenn ich denke was ich noch alles machen möchte und wie lange jeder Schritt dauert : Idee fixieren, prüfen ob das überhaupt realisierbar ist, Teile und Geräte besorgen, messen, planen, bauen, ausprobieren und anpassen, lackieren und dann wieder einbauen), glaube ich, das meine Fahrzeuge erst in 5-6 Jahren fertig sein werden.

Da gibt es noch solche Bauteile wie das OEM-2 Raumbildentfernungsgerät (das alleine ist 39 Kg. schwer!), oder das Rundumblickfernrohr, Suchscheinwerfer, 6m Kurbelmast,…. und alle brauchen Platz sowie Konsolen, wo ein schnelles „Ausklappen, oder Aufbauen“ gegeben ist. – ALLES was lange dauert benützt man einfach nicht – das hab ich gleich beim Ersten Versuch beim „G“-Dach  AB- und Aufbau festgestellt.

Wozu ein Planendach, das mit 100-Laschen befestigt ist. Niemand baut das mehr als 1-2x im Jahr auf und ab – das muss „RUCK-ZUCK“ gehen – zumindest nach meiner Meinung.

Da ist der Pinzgauer die beste Vorlage: Frontscheibenanschluss hab ich beim „G“ schon umgebaut und das geht sooooo schnell und einfach, da müssen die restlichen Anschlüsse auch noch folgen, dann kann man das ges. Dach alleine in einer „brauchbaren“ Zeit bei jeder Ausfahrt auf und abbauen. 😉

also bis zur nächsten Woche….

 

lg. Tom

 

 

 

 

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Dez-1-2013

Puch G (Teil1) – Einbauteile und Zusammenbau

Bisher habe ich ca 120h gezeichnet. Inklusive der Zeit die ich benötigte um in die Garage zu rennen, abzumessen, Skizze erstellen, zurück ins Büro, zeichnen – feststellen das mir Maße fehlen oder nicht passen, wieder runter – usw. usw…. – war eine sportliche Zeit. Dies geschah alles 2012. Im Dez. 2012 war ich so weit, das der vordere Teil in Produktion gehen konnte.

Wie es im Leben so spielt brauchte eben alles seine Zeit und solche Hobby Arbeiten kann man eben nur machen wenn alle Randbedingungen stimmen. Die Leute müssen Zeit haben, die Werkzeuge braucht man, eine Werkstatt ist von Vorteil etc, etc. …… – daher hat der Zukauf der Brennzuschnitte, Kanten das Vormontieren der Einzelteile, der Probeeinbau und Anpassungsarbeiten, Ausbau und Komplementierungsarbeiten  bis hin zum Lackieren ca. 11 Monate gedauert. In der Werkstatt benötigten wir ca. 130h (ohne meine Zeit), nochmals 20h hat der Lackierer benötigt. Somit kommen wir jetzt auf ca. 270h nur um zu den lackierten, einbaufertigen Bauteilen zu kommen. Mein Dank gilt jetzt schon alle Beteiligten die diese Aktion überhaupt möglich gemacht haben.

Kistenlieferung_1

Kistenlieferung_1

Kistenanlieferung_2

Kistenlieferung_2

Kistenlieferung_3

Kistenlieferung_3

Leider hab ich nicht von allen Schachteln Fotos gemacht (zum Teil auch schon zur Hälfte ausgeräumt!), da immer alles relativ rasch von statten gehen musste, aber so in etwa hat der Einkauf der Einzelteile ausgesehen. Drei Schachteln die eine Palette ausgefüllt haben und ca. 1m hoch war – Gewicht ca. 300 kg. – Konnte es gar nicht glauben (obwohl man es anhand der Fertigungslisten schon sehen hätte können) – Aber was Einen schwerer macht – macht Einen nur stärker! 😉

Hier hab ich mal die 2-Teile vom Bildschirm (hintere Teil (Bildschirm_2) ist schon verschweißt) der mit dem 3.Teil – der voreingebauten Bildschirmkonsole im Fahrzeug montiert wird, übereinander gelegt. Eingebaut wird ein 15″ Touchscreen Monitor. Den originalen gibt es zwar zum Kaufen,  kostet aber € 4000,– (die spinnen die Römer!); Da ich ja später auch die Pinzgauer mit solchen Monitoren ausstatten möchte und der Bordcomputer von einem Fahrzeug in das Andere mitgenommen werden kann, wäre alleine der Kauf der Bildschirme unbezahlbar geworden – somit – „Eigenbau“ der dem Original so nahe wie möglich kommt:

Bildschirm_1

Bildschirm_1

Bildschirm_2

Bildschirm_2

vorinstalliere Konsole

vorinstalliere
Konsole

Ich hatte eigentlich das originale Trenngitter von Mercedes schon gekauft und wollte es einbauen, aber ich kam damit nicht zurecht. Meiner Meinung passt das überhaupt nicht (obwohl es sicherlich in vielen Fahrzeugen verbaut ist), da es nur vertikal – „kerzengerade“ ist, und kaum mehr ein verschieben der Sitze zulässt, zumindest meiner Meinung nach nicht bei einer angenehmer Sitzstellung. Dies war eigentlich der Hauptausschlag, das ich mich für eine Eigenkonstruktion entschied – so sieht das im Rohbau aus: – schön zu sehen, die Aussparung (Knick im Gitter) für die Sitze. Das Trenngitter wird dann auch noch Stativ für EMES, Kabelrolle, Fernmeldevermittlung und Anderes aufnehmen.

Trenngitter_1

Trenngitter_1

Trenngitter_2

Trenngitter_2

Trenngitter_2

Trenngitter_2

Hier ist der Grundzusammenbau für die Mittelkonsole zu sehen. Ihre Aufgabe besteht, ein SEM35 Funkgerät und die Schaltkasten für die BV-Anlage aufzunehmen, als Kabeltasse zu fungieren und natürlich auch für ein paar Annehmlichkeiten zu sorgen. Da wäre z.b. eine schwenkbare Mittelarmlehne, Ablagefächer für Fernglas, Kabelaufnahme für SEM Handapparat, Batteriespannungsanzeige, USB-Anschluss; Startknopf für Bordcomputer und natürlich auch für das wichtigste : Sonnenbrillenablage! hehe

 

Mittelkonsole_1

Mittelkonsole_1

Mittelkonsole_2

Mittelkonsole_2

Hier schön zu sehen die div. Aussparungen für Handbremse, Sperren,.. – nach dem Einbau werde ich dann die Schaltkullissenabdeckungen messen und dann ist nur mehr der Schaltweg sichtbar.

Leider hab ich ein bischen zu wenig Bilder vom Zusammenbau der Einzelteile, aber 4h beim Arbeiten gehen so schnell vorbei und das nach einem harten Arbeitstag (man ist auch schon etwas übermüdet) das ich und sicherlich auch meine Kollegen, die die eigentliche Arbeit ausgeführt haben, eigentlich immer nur froh waren, das der Tag vorbei war und es voran ging.

Bilder von vielen Teilen wie z.b. das ausfahrbare Auflagebrett für den Beifahrer (Unterlage- zum Schreiben bzw. für die Tastatur vom Computer, …), Aufnahmen für das SEM52- Handfunkgerät; Stauraumkasten Beifahrersitz usw… hab ich gar nicht gemacht, aber die werde ich dann beim Einbau in den „G“ besser dokumentieren – da ich für den Endeinbau mehr Zeit habe.

Im nächsten Bericht sieht man den Probeeinbau in das Fahrzeug sowie die Anpassungsarbeiten, die obwohl man alles gezeichnet und berücksichtigt hat, vorkommen. Ich habe festgestellt, das ein komplettes Aufmessen und Konstruieren eines 3D-Modells von einer Fahrzeugkarosserie nicht so einfach ist, und dabei ist der „G“ noch relativ eckig! – Vorort haben wir dann natürlich auch noch einige kleine Verbesserungen durchgeführt.

Ich hoffe ich habe mit den „unspektakulären“ Bildern ein bischen das Interesse geweckt – Ende nächste Woche gibt`s  dann die interessanteren Bilder, wo man dann auch schon grundlegendes Erkennen kann.

bis dann…

 

lg. Tom

 

 

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