Mai-4-2017

„postremo re est“ oder „Vergangenes wird Neu“

Es ist schon eine Zeit lange her, da habe ich altes Filmmaterial gefunden das nie zu einem „Kurzfilm“ geschnitten wurde. Da dachte ich mir: „DANN MACH ICH DAS JETZT!“

Hier und heute exklusiv: ERZBERG 2008 … besser spät als nie! 😉

… war wirklich eine tolle (GGWC) Ausfahrt  – führte mich und Freunde bis auf das Gipfelkreuz vom Erzberg und zwar über die hintere „schmale Auffahrt“. Das war eine wunderbarer Ausblick.

Nun aber noch etwas für zukünftige Pinzgauerpiloten: Im Auftrag von einem Freund:

Anfrage an Hr. Scheiflinger: 0676/ 550 60 20 (Standort – Kapfenberg)
(Besichtigung und Probefahrt jederzeit nach tel. Anfrage möglich)

– Erstzulassung 1974 / Kilometerstand: 59.000km
– REHAB-Ausführung
– mit „B“-Schein Zulassung
– KFZ-Gutachten Jänner (gültig bis 2018)
– von Mercedes technisch überprüft und überholt (Rechnung vorhanden)
– Allrad: 6×6 (hintere Räder permanent angetrieben, vordere Räder zuschaltbar)
– Vordere Sperre
– Hintere Sperre
– Fensteroberteile abnehmbar (Steck und Klemmverbindung – original)
– Anhängevorrichtung Nato
– 24 Volt

Wunderbares Fahrzeug für Leute die noch nicht genug haben bzw. unbedingt noch einen brauchen.

 

bis zum nächsten Bericht! – Müsste mal den Funkmast im 712 einbauen….

lg. Tom

 

 

 

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Apr-15-2017

Pinzgauer 710K verkauft

Es ist getan: “ Der 710K-Pinzgauer ist verkauft!“ Das Fahrzeug ging nach Hamburg und so weit ich weiß wird oder wurde das Fahrzeug typisiert mit zum Teil kurriosen Auflagen, aber das hört man ja immer wieder. Erstaunlich wenn man bedenkt, das dieses Fahrzeug schon über 30 Jahre auf der Straße war, aber „Verbesserungen“ 😯 kann man wohl immer finden;

… zum Abschluss ein paar Bilder: 1.Bild – Dorotheum und der Transport zur Überholung:

… dann folgten ein paar Ausfahrten, wobei der Winterausflug zur Wildtierfütterung sicherlich ein besonders Highlight war:

Ein paar Einbauten durften natürlich auch nicht fehlen. Darunter eine SEM-Funk und Boardsprechanlage (Interkom) sowie ein Fensterlager, Betriebsstundenzähler, ….

In den Herbsttagen war das natürlich das Fahrzeug meiner Wahl, da die Standheizung eigentlich sehr gut war. Eine „Eigenbau“-Weiche zur Wärmeumleitung war natürlich eindeutig von Vorteil, da ansonsten die Wärme nur in den hinteren Bereich des Fahrzeuges störmte.

Abschließend kann ich sagen, das es ein tolles Fahrzeug ist und ich froh bin ca. 6 Jahre damit unterwegs gewesen zu sein, aber wenn ich wieder mal einen Pinzgauer kaufen sollte (was nicht ganz auszuschließen ist), würde ich mich nur mehr für einen 3-Achser Pinzgauer entscheiden. Egal ob Shelter oder „K“ – die 3. Achse gibt viel Sicherheit und ist eindeutig der grösste Vorteil in Bezug auf Stabilität und Strassen- wie Geländelage.

Hoffe der neue Besitzer hat genau so viel Spass mit dem Fahrzeug wie ich und vielleicht sieht man ja eines Tages ein paar Bilder im  „WWW“. Bin gespannt und somit bis zum Nächsten Bericht…

lg. Tom

p.s.: Wie Ihre schon bemerkt habt, hatte die Website einige Probleme mit der Verlinkung, und auch die Filme muss ich noch in ein anderes Format umwandeln. Leider hab ich derzeit nur wenig Zeit, hoffe aber das dies in einer überschaubaren Zeit wieder besser wird. Neue Zeichnungen für den „G“ gibt es auch schon inzwischen, aber das wird noch ein bischen dauern. 🙁

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Nov-13-2016

Kirchfidisch 2016

Dieses Jahr gab ein keine Ausfahrten, zumindest schien es so, doch hin und wieder ergibt sich dann doch noch was. So kam es das im September sich einige Offroad-Freunde sich im „dirty South“ zu einer zweitägigen Runde trafen. Leider kam ich kaum zum Foto machen 😥 , aber:

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Natürlich bleibt es nicht aus, wenn man im Gelände fährt, das auch einmal etwas beschädigt wird, und so kam es auch diesmal leider zu ein paar Pannen bzw. Schäden. Bewundernswert dabei finde ich, das die wirklichen Profis so scheinbar gelassen an den Schäden Ihrer Fahrzeuge arbeiten.

 

2016-09-24-Kirchfidisch-Bild_4

Wenn man wirklich einen guten Film drehen möchte muss man sich entscheiden: Fahren oder drehen, und ich befürchte ich entscheide mich eigentlich immer für das Fahren. Zum Glück hab ich mitlerweile eine Aktion-Cam und so gibt es doch ein bischen Filmmaterial:

Die Ausfahrt ging über 2 Tage wobei ich das Glück hatte ein paar coole Leute kennen zu lernen . Ein tolles Wetter zum Geländefahren, Fleisch am Griller und ein Lagerfeuer am Abend in Verbindung mit Freunden – was will man mehr.

bis zur nächsten Ausfahrt….

lg. Tom

P.s. :  für das Betrachten der Filme am besten: Firefox-Browser mit dem “Windows Media Player” Plug in benutzen. :-)

 

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Okt-1-2016

Pinzgauer 712M: Funkmast und OEM-2 Einbau Teil 4

Der vierte Teil: Dachaufbau NEU mit OEM-2

An einem schönem Nachmittag hab ich mit dem montieren der neu lackierten Dachaufbauteilen begonnen. Zuerst Längsträger, dann Auswechslung für den Drehring, dann Dachquerspriegel. Hier das Ergebnis:

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Da im Dachbereich die Verkabelung der Interkom verlegt sind, sind natürlich auch diese wieder neu zu verlegen. Dabei dachte ich mir gleich, das ich den Fahrgastraum und den hinteren Überrollbügel mit originalen Lautsprechern ausrüste. Da diese aber noch in der Farbe der Bundeswehr waren, hab ich die gleich mit der org. Bundesheer Farbe lackiert.

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Dann hab ich die horizontal Ausrichtungskonsole des OEM-2  und das Entfernungsgerät selber montiert und zum Ersten Mal aufgestellt und sogleich ausprobiert. Vom Ergebnis bin ich total begeistert, denn die Höhe zum Durchsehen ist genau „Richtig“, zumind. für mich! 🙄

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… und so sieht das dann aus, wenn sich das Entfernungsmessgerät in der Transportlage befindet. Der Drehring hat eine eigene Bremse, die mit einem Hebel gelöst und fixiert werden kann, damit sich das Gerät nicht bei der Fahrt hor. drehen kann. Vertikal werde ich es noch mit einem org. Bundeswehr Gurt zusätzlich sichern. Dieser Gurt fehlt jetzt aber noch.

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Hier noch abschließend das Gerät etwas weiter weg. Später folgen ein paar Bilder wenn ich mal auf einer Runde unterwegs bin mit einem dementsprechenden Panoramablick. 😉

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Es waren auch noch ein paar Lackausbesserungen erforderlich, dann bis man alle Schrauben hat für die Montage und diese ebenso lackiert hat, etc. etc. – sind schon ca. 4-5 h ins Land gezogen, daher bin ich zum Masteinbau nicht mehr gekommen. Erledige ich zu einem späteren Zeitpunkt (Bericht folgt).

Grundsätzlich muss ich sagen, das die Planung, Fertigung, Ausbesserungen und Einbau schwieriger waren und länger gedauert haben als gedacht. Grundsätzlich stehen bei den Fahrzeugen noch so einige Bauteile aus und so befürchte ich, das ich bei dieser Geschwindigkeit der Einbauten noch sicher 10 Jahre beschäftigt bin. 🙁

… aber warum nicht…. bis zum nächsten Bericht.

lg. Tom

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Sep-17-2016

Pinzgauer 712M: Funkmast und OEM-2 Einbau Teil 3

Der dritte Teil: Probeeinbau und Mängelbehebung

Der Probeeinbau ist schon mal sehr gut verlaufen. Einbauteile, Drehring, Aufnahme Geroh-Mast sowie die Aufnahme für das OEM-2 sind montiert. Die Funktionsweise des OEM-2 funktioniert mit dem Umbauten einwandfrei und wie geplant.  Die Aufnahme für den Masten passt genau so, wie auch die Fixierung beim Transport. Das Ausschwenken des Mastens ist wie erwartet, doch leider die untere Ausrichtvorrichtung mit den Spindeln funktioniert leider nicht. Da muss voraussichtlich eine neue Konsole her – das heißt es wieder an den PC und zeichnen. 😯

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Jetzt muß  alles wieder abgebaut und nochmals in die Werkstatt um eine weitere Verbesserung durchzuführen: Die Verstärkung der Dachkonstruktion:

Der Dachlängsträger ist etwas durchgebogen und muss dementsprechend verstärkt werden. Die ca. 100 kg. Einbauteile dürfen in Zukunft keine Verformung der Dachkonstruktion mehr bewirken.  Zum Glück hatte ich damals schon ein relativ massives Formrohr für das Dach gewählt, so musste ich das nicht komplett austauschen: Die Verstärkung sieht dann so aus:

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Das alleine wäre aber nicht ausreichend gewesen, da die alte Befestigung direkt beim Verbindungsblech des Überrollbügels montiert war. Das war beim Planendach alleine ausreichend, aber bei der neuen Dachkonstruktion musste auch hier eine Verstärkung her (natürlich bei beiden Überrollbügeln):

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Zur Probe nochmals alles montiert und nachdem es keine Mängel mehr gab, wieder alles zerlegen und zum Lackierer gebracht. Dieser hat wie immer eine gute Arbeit gemacht und die Teile sehen jetzt einfach sehr gut aus:

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Dem entgültigem Einbau steht nun nichts mehr im Weg und wird ehestmöglich geschehen.

Dieses Jahr ist für das Hobby „Pinzgauer“ kaum eine Zeit, Ausfahrten gab es auch so gut wie keine, aber ich bin guter Dinge, das sich das nächstes Jahr wieder etwas verbessern wird. 😎

Der nächste Teil des Einbaues wird wohl im Oktober sein, aber bis dahin…

lg. Tom

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Apr-1-2016

Pinzgauer 712M: Funkmast und OEM-2 Einbau Teil 2

Der zweite Teil: Die Fertigung der Einbauteile:

Die Werkstatt hat schon einmal den Grundrahmen für die Drehringaufnahme vorgefertigt. Dann wurde es Zeit das wir den Drehring zur Probe montiert haben. So weit, so gut! 😉  Dann mußte der Drehring noch ein bischen modifiziert werden  da die alten Aufnahmen nicht mehr benötigt werden.

2016-04-01-OEM2-Einbau-712M_1 2016-04-01-OEM2-Einbau-712M_2 2016-04-01-OEM2-Einbau-712M_3

Dann haben wir, oder besser gesagt die Schlosser mit dem Zusammenbau der Aufnahmekonsole für den „Standfuß“ vom OEM-2 begonnen. Der Plan war eindeutig von Vorteil, da es auch schon fast wieder ein Jahr her war, das ich den Plan gezeichnet hatte und selber nicht mehr wußte wie das funktionieren sollte! 🙄  Nach einem kleinem Studium gelang es uns dann doch die Konsole per WIG-Verfahren zu schweißen und fertig zu stellen. – Ich bin von diesem Schweißverfahren sowas von begeistert – es entsteht so eine feine Schweißnaht und sieht nicht nur gut aus, sondern hält was es verspricht.

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Nun die Vorrichtung für die Aufnahme des Geroh 6m Kurbelmasten. Hier ist ebenfalls eine genaue vertikale Ausrichtung des Masten`s zum Fahrzeug zu beachten. Eine einfache und billige Lösung zu finden war gar nicht so einfach. Irgendwann kam ich dann auf gewöhnliche Oberlichtöffner. Die haben den Vorteil das Aufgrund der Spindel ein exakte Verstellung möglich ist und sich bei nicht Betätigung selbst sperren. Das heißt nach der Ausrichtung mittels der Spindeln benötigt man keine weitere Verriegelung (hoffe ich). Diese Oberlichtöffner sind sehr günstig und so etwas könnte man ebenfalls nur schwer selber und schon gar nicht billig herstellen. Nachteil: So ein verchromter Oberlichtöffner passt nicht wirklich zu einem Militärfahrzeug und so musste eine Verkleidung her ohne die Funktion zu beeinträchtigen: hier die Einzelteile:

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Im Grunde wurde der Oberlichtöffner mit Rundrohren verkleidet und wie im 1. Bild zu sehen ist, kann man vom verchromten Oberlichtöffner nicht`s mehr sehen. Dort wo die Spindeln zur Ausrichtung des Masten`s  montiert werden ist die Unterseite. Damit es möglich ist in alle Richtungen zu justieren ist es notwendig das der obere Anschlusspunkt ebenso in alle Richtungen beweglich sein muss (siehe Bild 2 und 3):

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Jetzt muss die Vorrichtung für Masten und OEM-2 Entfernungsmessgerät noch ins Dach vom Pinzgauer montiert werden. Die Konstruktion ist so gewählt, da man jederzeit mittels 4 Schrauben alles abbauen kann. Ich habe vor einigen Jahren das Dach selbst hergestellt. Damals dachte ich noch, das diese Ausführung viel zu massiv wäre, aber das ist jetzt von Vorteil. Eine kleine Verstärkung bei der Verschraubung zum Überrollbügel wird dennoch notwendig sein.

Der nächste Schritt wird mich nochmals in die Werkstatt (diesmal mit Fahrzeug) bringen – zu finalen Montage. Danach nochmals alles raus zum Lackieren und ein weiterer Bauabschnitt wäre dann vollendet. Bin gespannt wann ich dazu komme. Ein Bericht wird auf jeden Fall folgen.

bis dahin….

lg. Tom

 

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Mrz-1-2016

Pinzgauer 712M: Funkmast und OEM-2 Einbau Teil 1

Der erste Teil: Planungsphase und Beschaffung

Meine Devise ist: Alles was nicht einfach und schnell unterwegs zu bewerkstelligen ist, macht man einfach nicht. Daher müssen die Geräte schnell und einfach zu bedienen sein. Die Entfernungsmesser, oder aber die Sendemasten aufzustellen dauert einfach zu lange, somit musste ein Fahrzeugeinbau her um diese Gerätschaften wirklich benutzen zu können (sonst verstauben die nur). 😯

Zuerst die Zudaten: DAS OEM-2 Raumbildentfernungsmessgerät – mit ca. 38 kg (kein Leichtgewicht).

Vorderansicht

Vorderansicht

Seitenansicht

Seitenansicht

OEM-2_Geraet-1

Rückseite

Nun der Standfuß für das OEM-2. Das Teil ist so selten, das ich es in 9 Jahren nur ein einziges Mal gesehen habe. Glücklicherweise landete es erst einmal in meinem Lager zur späteren Verwendung. Dieses Bauteil ist deshalb so wichtig, da ein horizontales Ausrichten des Entfernungsmessers gegenüber dem Träger-Fahrzeuges bei schräger Straßen- bzw. Gelände Lage, ansonsten nicht möglich wäre. Ein absolute horizontale Ausrichtung ist für eine Entfernungsmessung allerdings unbedingt erforderlich. Ebenso könnte man auf diesen Sockel verschiedenste Einrichtung mit der vorhandenen „Schnellfixierung“ montieren. z.b. Kamera, oder ähnliches…

OEM-Standfuss-1  OEM-Standfuss-2  OEM-Standfuss-3

Das nächste Teil ist ein Drehkranz gerichtet für die Aufnahme eines MG`s. Der Preis war unglaublich: Nur € 70,– !!! Würde man das selber anfertigen, käme man mit € 1.000,– Fertigungskosten nicht aus. Kugelgelagert, mit Bremse und Sicherheitsring ausgestattet wiegt das Ding ca. 25kg. und ist perfekt als Aufnahme zur Rundumbeobachtung geeignet. Ich musste es zwar etwas adaptieren, aber die Basis ist hervorragend und daher vielen Dank an die Bundeswehr kann ich da nur sagen. 😆 – übrigens: Die Aufnahme des MG`s wurde entfernt… man weiß ja nie 😎

 Drehring

Fast hätte ich den Sendemasten – Geroh 6m – mit Kurbel zum Ausfahren vergessen. Transportlänge: 1,6m // ausgefahrene Höhe 6m // Gewicht: 18 kg. // gefertigt aus Aluminium. Auch hier war die Bundeswehr behilflich und der Preis ist unschlagbar für das was man bekommt. Könnte man selber einfach nur mit sehr viel Aufwand fertigen. Lagerstand derzeit 3 Stk., sowie die passenden Rohrschellenhalterungens sind auch schon vorhanden.

Am Masten selbst kann man z.b. eine PTZ-Kamera, Licht, Funkantennen oder eine Fahne montieren, und ich denke das all diese Funktionen getestet und vorbereitet werden. Für die PTZ-Kamera werde ich wohl auch noch einen Bordrechner mit Bildschirmen benötigen – das aber dann später…

2012-10-03-Geroh-6m-Mast-1

Da ich schon lange nicht`s mehr in den Pinzgauer 712M eingebaut habe, und mir dieses Fahrzeug mittlerweile leerer vorkommt als alle Anderen die ich besitze, habe ich mit den Planungsarbeiten bei diesem Fahrzeug begonnen. Allerdings ist hier die Aufgabenstellung auch am einfachsten,den das OEM-2 und auch der Geroh-6m Sendemasten soll in den G-300 und auch in den Pinzgauer 710K integriert werden (weiß nur noch nicht genau wie).

Aufgabenstellung: Die Ladefläche sollte so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Der Auf- sowie Abbau des Funk-Mastens (Geroh 6m) und Entfernungsmesser soll so schnell und einfach wie möglich sein (max. 5min). Zudem müssen beide Geräte horz. bzw. vertikal ausgerichtet werden können, wobei das OEM-2 zusätzlich in alle Richtung, schwenkbar sein sollte:

Das Ergebnis der Planungsarbeit sieht so aus: 1. Bild: in Fahrtrichtung – bedienbereit // 2. Bild: von Vorne – bedienbereit  // 3. Bild: in Fahrtrichtung – transportbereit // 4. Bild von vorne – transportbereit // 5. Bild: nur die neuen Einbauteile dargestellt // 6. Bild: Schnittführung durch den Drehring:

 1_1 1_2 1_3
 1_4  1_5  1_6

 

…und da ich die Zeichnung so cool in „schwarz/weiß“ finde – das gleich nochmals:

 2_1 2_2  2_3
 2_4  2_5  2_6

Mittlerweile sind die Einbauteile gelasert, geschweißt, und die Einbauteile aufeinander abgestimmt worden und sind für den Einbau in den Pinzgauer bereit. Im Dachbereich müssen die Anschlußlaschen noch verschweißt und der Längsriegel im Bereich der Überrollbügel verstärkt werden um die ca. 100 kg. Last ohne weiteres tragen zu können. Die Bilder von der Werkstatt folgen im nächsten Bericht. Der Einbau im Pinzgauer wird dann im Sommer bei hoffentlich schönen Wetter stattfinden.

…. und es geht doch was weiter ….

 

lg. Tom

 

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Feb-1-2016

Funkgerät SEM 52-S (FZ/46) – Mounting

Funkgeräte sind mittlerweile ein zentrales Thema geworden. Das erste Funkgerät das ich im Jeep verbaut habe, hatte keine Stromversorgung, keine Kabel und das genügte. Im Laufe der Zeit sind die Ansprüche gestiegen. Heute muß ein Funkgerät ( und auch alle anderen Geräte) funktionieren, auch wenn man Sie nicht benützt bzw. benutzen darf. Das Suchen und Finden ist eine langwierige und intensive Aufgabe, denn manche Geräte und besonders die Kabel, sind nur schwer zu finden. Auch bei diesen Funkgerätesatz hat es mehrere Jahre gedauert, bis ich für alle Fahrzeuge alles gefunden hatte.

Heute: das Funkgerät SEM52-S (Hand – und Fahrzeugbetrieb). Beginnend mit dem Hand-Sendeempfänger, für die ich schon die Konsolen gefertigt habe – fehlen nur noch die Verzurgummi, bzw. Bänder (weiß noch nicht). Sollten auch eines Tages alle in die Fahrzeuge verbaut werden (2 Stk./Fahrzeug – liegen schon im Lager):

SEM52-S_1 SEM52-S_2 SEM52-S_3

Hier mal ein paar technische Daten:

Handfunkgerät mit kleiner Sendeleistung // Maße: 219x95x39mm // Gewicht: 0,95kg // Kanalauswahl 6 aus 480 möglichen // Kanalabstand: 25 KHz // Modulation: FM // HF-Ausgangsleistung 1W // Stromversorgung: 6,8 – 12V // Flüsterbetrieb und Datenübertragung möglich // Indienststellung: BW 1984 // dieses Gerät hat das SEM52-A abgelöst // mehr Informationen im Netz;

1. Bild  – alle Einzelteile // 2. Bild – Sendeempfänger, Batterie-Behälter und Einsatz // Zusammengestellt

 SEM52-S_4  SEM52-S_5 SEM52-S_6

Das SEM 25 war mir für den Einbau in die Pinzgauer zu groß, das Sem 52-S/FZ/46 zu klein das SEM70 80 90 zu selten und teuer. Nachdem ich jetzt in allen Fahrzeugen die SEM35 inkl BV-Anlage (Interkom) verbaut habe, dachte ich mir: DA IST NOCH PLATZ und das höchst. zulässige Ges. Gewicht ist noch nicht überschritten und so habe ich im laufe der Jahre auch zu den Handfunkgeräten SEM52-S auch die Fahrzeugvariante gesucht und gefunden:

1. Bild zu sehen, das Mounting, mit einem Prüfgerät, einer Standantenne STA80, einem Lautsprecher, Handapparat und Stromanschlußkabel:

SEM52_1  SEM52_2 SEM52_3

Im Grunde funktioniert die Anlage SEM52-S (6m-Band) gleich wie die SEM35 (10m-Band) in Bezug auf die BV-Anlage (Interkom). Diese Anlage kann auch mit dem Kabel Nr. 51 am Verstärker angeschlossen werden. Das ist eine gute Alternative für jemanden der gerne ein Funkgerät im „Oldtimer“ verbauen, aber nicht so viel Platz für techn. Einrichtung verschwenden möchte. Ich habe derzeit eine Anlage im Puch „G“ provisorisch eingebaut und die nimmt kaum Platz weg und sieht trotzdem interessant aus.

1. und 2. Bild: Mounting // 3. Bild: Sendeempfänger SEM52-S/FZ/46: größter Unterschied gegenüber dem Handfunkgerät SEM52-S ist im wesentlichen, das es mehr Leistung hat und daher nur im Fahrzeug benutzt wird – erkennbar eigentlich nur durch den weißen Halbreis – auf der rechten Seite

 SEM52_4 SEM52_5  SEM52_6

1. Bild: Stromkabel // 2. Bild: Lautsprecher // 3. Bild beide angeschlossen // 4. Bild: zusätzlich mit Handapparat – zusätzlich gibt es wie auch hier alle Möglichkeiten wie z.b Panzerhelm, Headset,… zu benutzen;

 SEM52_7 SEM52_8 SEM52_9  SEM52_10

Was auch ein großer Vorteil ist, das hier das „AGAT“ im Antennkopf mit verbaut ist und damit sehr platzsparend gegenüber dem SEM35 ist. Man kann somit die Antennenanlage in einem Fahrzeug ebenso benutzen wie auch eine Standantenne 80 (STA80 – siehe Bild 1 und 2) die  z.b. die auf einem 6m Geroh-Kurbel-Mast montiert ist. Die beiden letzten Bilder zeigen noch ein Prüfgerät.

 SEM52_11 SEM52_12  SEM52_13 SEM52_14

Was in allen Fahrzeugen noch fehlt ist der Einbau der Geroh-Funk-Kurbelmasten (6m) mit den SEM52-Mounting`s. Die Konstruktion der Funkmastanlage ist wie schon erwähnt für den 712M schon in Produktion. Wie hier schon zu erkennen ist, werde ich wohl noch Jahre benötigen, bis alles gezeichnet, gebaut und funktionsbereit ist.  Aber der große Plan ist zu erkennen.

Nur damit keine Missverständisse aufkommen. Diese Funkanlagen darf man besitzen, aber nicht benützen!!! – Bei mir dienen diese Anlage ausschließlich als erhaltenswerte Technik für Oldtimer – funke ausschließlich mit dem Handy! 😉  Ich hoffe ich konnte einen interessanten Überblick über eine kompakte Funkanlage bieten und würde mich freuen mal eine solche Anlage in einem eurer Fahrzeuge wieder zu finden.

Wer eine solche SEM 52-Funkanlage (Mounting) benötigt, ich habe derzeit eine zuviel und könnte diese abgeben!

…lg. Tom

 

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Jan-4-2016

AEG-Telefunken Magnetophon M36

Es ist wieder die Zeit wo meine Fahrzeuge mittlerweile noch weniger bewegt werden als im Sommer – kaum möglich und dennoch Realität: 😥  Somit rücken wieder zumindest für mich interessante Ausrüstungsgegenstände in den Vordergrund. Dieses Mal das AEG-Telefunken Magnetophon M36 – auch bekannt als „Tonschreiber“ – oder wie der Fachmann von heute es nennt: „Tonbandgerät!“ 😎

hier das Gerät von Außen:

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Interessant der Allgemeine Verwendungszweck:

„Das M36 dient zur Aufzeichnung, Speicherung und Wiedergabe von Morse-, Telegraphie-, Hellschreib- und Bildfunk-Verfahren sowie von Telefonieverkehren im Tonfrequenzbereich. Das Gerät ist überwiegend zur Anschaltung an den NF-Ausgang eines Funkempfängers bestimmt!“

Interessant auch „Hellschreiben“ – ich glaube damit ist wohl wie beim „Hellsehen“ – das erkennen der Zukunft mittels schriftlicher Verständigung gemeint! …hehe (oder bei Wikipedia nachlesen wer es genauer wissen will)

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Leider war auch bei diesem mil. Gerät keine Kabel oder Netzteile mehr zu finden. Wohin verschwinden alle diese Kabel immer??? 😯  Aber wo ein Wille da eine Suche und ein passendes BW – Netzteil, sowie die diversen mil. Connectoren wurden gefunden. Das Netzteil benötigt noch das org. Anschlusskabel zum Gerät – muss ich noch löten, aber die Anschlusskabel sind schon fertig. Drei verschiedene Typen für den Anschluss des Tonschreibers an die mil. Stromverteiler in den Fahrzeugen sind das Resultat!

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1. Kabel: Tonschreiber – SEM-Anschluss // 2. Kabel: Tonschreiber – Standart BW-Anschluß // 3. Kabel: Tonschreiber – DIN Stecker

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Für Interessierte noch ein paar technische Eckdaten :

Baujahr: 1974 // Gehäuse Magensium-Druckguß // Betriebsspannung 24V // Leistungsaufnahme max. 8W // Betriebslage: horizontal und vertikal // Antrieb: 2 Motoren // Bandbreite 1,4″ oder 6,3mm // Spulengröße 13cm bzw. 18cm // Bandgeschwindigkeiten: 19,05 ; 9,5 und 4,75cm pro Sekunde // 3 stelliges Bandzählwerk // Spritzwasserdicht nach DIN 40060 // Abmessungen: B=337mm, Tiefe: 324mm, H=110mm //Grundplatte: B=495mm, T=256mm, H=20mm // Gerätegewicht: 7kg // Grundplattengewicht: 2kg.

Die Tonschreiber hab ich schon länger und sollten eigentlich seit geraumer Zeit in den Fahrzeugen verbaut sein, aber in meinem Büro fand sich noch niemand der die entsprechenden Konsolen für die Montage in den Fahrzeugen plant. So ist auch der derzeitige Einbau des OEM-2 im Pinzgauer 712M noch nicht wirklich weit vorangeschritten und wird sich wohl bis in den Sommer ziehen, aber … es ist ein Hobby und soll nicht zur Arbeit werden 😉

somit bis zum nächsten Monat – lg. Tom

 

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Dez-2-2015

Letzte Runde Nov 2015

Was für ein Sommer / Was für ein Winter – zumindest vom Wetter her! 😉 …. eigentlich dachte ich das ich dieses Jahr mehr mit den Fahrzeugen unterwegs sein werde, was auch zum Teil eintrat, denn 2014 war ich noch weniger unterwegs, aber ein paar kurze Fahren gab es dann doch. Überraschender Weise auch noch Ende Nov. – an einem sonnigen, schönen, schneefreien (na ja, fast) Tag – Unglaublich!!! – Da mußte ich einfach eine kurze Runde fahren und dann natürlich mit: – oh ja – „710K“ – mittlerweile mein Favorite!

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… und da ich eigentlich die Standheizung nie benutze, und mir ein äußerst netter 710K-Besitzer aus Gmunden mitteilte, das er immer in der kühlen Jahreszeit mit Heizung fährt, dachte ich mir – das muss auch mal getestet werden und bin die ganze Fahrt mit eingeschalteter Standheizung gefahren.

daher: Zuluft Gitter öffnen und den Regler zuerst einmal auf Vollgas (im wahrsten Sinne des Wortes!) 🙄

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Fazit: An diesem Tag wurde es dann so heiß, das ich irgendwann die Sauna beendete und auf die kleinste Stufe zurückschaltete: 😉

Übrigens hatte ein Freund Mitleid und schenkte mir eine Aktion-Cam! Konnte wohl die miserablen Aufnahmen nicht mehr ertragen, befürchte aber das die Filmqualität dadurch nicht viel besser geworden ist, dafür aber das Lenken sicherer!  Ebenso wird wohl auch das Fahren in Zukunft im Fokus stehen. Daher gehe ich von einer weiterhin konstanten, sagen wir mal – „durchschnittlicher“ Filmqualität  – aus. 😥       ….aber seht selbst:

 < == Movie

War irgend wie schon lustig. Zuerst das unglaublichste super Wetter wie nur was, und da fährt man durch einen Wald und da ist im Winter auf einmal Winter – nicht zu fassen! 🙄

So weit ist es nun gekommen verrückt diese Jahreszeiten – aber mich freut`s  – ein tolles Erlebnis mehr… hoffe es war etwas unterhaltsam und bis zum Nächsten Mal!

lg. Tom

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