Apr-1-2016

Pinzgauer 712M: Funkmast und OEM-2 Einbau Teil 2

Der zweite Teil: Die Fertigung der Einbauteile:

Die Werkstatt hat schon einmal den Grundrahmen für die Drehringaufnahme vorgefertigt. Dann wurde es Zeit das wir den Drehring zur Probe montiert haben. So weit, so gut! 😉  Dann mußte der Drehring noch ein bischen modifiziert werden  da die alten Aufnahmen nicht mehr benötigt werden.

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Dann haben wir, oder besser gesagt die Schlosser mit dem Zusammenbau der Aufnahmekonsole für den „Standfuß“ vom OEM-2 begonnen. Der Plan war eindeutig von Vorteil, da es auch schon fast wieder ein Jahr her war, das ich den Plan gezeichnet hatte und selber nicht mehr wußte wie das funktionieren sollte! 🙄  Nach einem kleinem Studium gelang es uns dann doch die Konsole per WIG-Verfahren zu schweißen und fertig zu stellen. – Ich bin von diesem Schweißverfahren sowas von begeistert – es entsteht so eine feine Schweißnaht und sieht nicht nur gut aus, sondern hält was es verspricht.

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Nun die Vorrichtung für die Aufnahme des Geroh 6m Kurbelmasten. Hier ist ebenfalls eine genaue vertikale Ausrichtung des Masten`s zum Fahrzeug zu beachten. Eine einfache und billige Lösung zu finden war gar nicht so einfach. Irgendwann kam ich dann auf gewöhnliche Oberlichtöffner. Die haben den Vorteil das Aufgrund der Spindel ein exakte Verstellung möglich ist und sich bei nicht Betätigung selbst sperren. Das heißt nach der Ausrichtung mittels der Spindeln benötigt man keine weitere Verriegelung (hoffe ich). Diese Oberlichtöffner sind sehr günstig und so etwas könnte man ebenfalls nur schwer selber und schon gar nicht billig herstellen. Nachteil: So ein verchromter Oberlichtöffner passt nicht wirklich zu einem Militärfahrzeug und so musste eine Verkleidung her ohne die Funktion zu beeinträchtigen: hier die Einzelteile:

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Im Grunde wurde der Oberlichtöffner mit Rundrohren verkleidet und wie im 1. Bild zu sehen ist, kann man vom verchromten Oberlichtöffner nicht`s mehr sehen. Dort wo die Spindeln zur Ausrichtung des Masten`s  montiert werden ist die Unterseite. Damit es möglich ist in alle Richtungen zu justieren ist es notwendig das der obere Anschlusspunkt ebenso in alle Richtungen beweglich sein muss (siehe Bild 2 und 3):

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Jetzt muss die Vorrichtung für Masten und OEM-2 Entfernungsmessgerät noch ins Dach vom Pinzgauer montiert werden. Die Konstruktion ist so gewählt, da man jederzeit mittels 4 Schrauben alles abbauen kann. Ich habe vor einigen Jahren das Dach selbst hergestellt. Damals dachte ich noch, das diese Ausführung viel zu massiv wäre, aber das ist jetzt von Vorteil. Eine kleine Verstärkung bei der Verschraubung zum Überrollbügel wird dennoch notwendig sein.

Der nächste Schritt wird mich nochmals in die Werkstatt (diesmal mit Fahrzeug) bringen – zu finalen Montage. Danach nochmals alles raus zum Lackieren und ein weiterer Bauabschnitt wäre dann vollendet. Bin gespannt wann ich dazu komme. Ein Bericht wird auf jeden Fall folgen.

bis dahin….

lg. Tom

 

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